Führung im Home Office - Wie geht es weiter?

Führung im Homeoffice: Wollen wir ein virtuelles Team bleiben oder gehen wir zurück zu „business as usual“?

Führung ist in „normalen“ Zeiten schon eine große Herausforderung. Doch wie unterscheidet sich das Führen eines Teams aus dem Homeoffice von der Führung eines Präsenz-Teams, wenn ihr alle an einem Ort sitzt?

Diesen Fragestellungen widme ich mich hier in einer kleinen Serie. Die Grundregeln und Tipps zum Führen virtueller Teams, d. h. von Teams, die nicht zusammen an einem Ort sind, habe ich in einem Handbuch zusammengestellt, dass du dir hier kostenlos anfordern kannst:

Im letzten Blogbeitrag ging es mir vor allem darum, euch als Team zu stärken. Wir hoffen alle darauf, dass unsere Kinder möglichst bald wieder in Kindergärten und Schulen gehen und wir uns alle gesund im Büro oder Geschäft wiedertreffen.

Aber ist das wirklich so? Vielleicht habt ihr ja gewisse Vorzüge des Homeoffice schätzen gelernt und wollt das jetzt nicht wieder aufgeben? Wäre ein virtuelles Team also auch dauerhaft eine Lösung?

Vielleicht. 🙂 Wie auf die meisten Fragen im Leben gibt es nicht DIE eine, perfekte Antwort. Es gibt nur euer persönliches „ja“ oder „nein“.

Wie geht es weiter? Findet die richtige Antwort für euch

Erinnert ihr euch an meinen Blogbeitrag „Führung im Homeoffice: Was sind die ersten Schritte, die ich gehen muss, wenn ich ein Team virtuell führe?“ als ich davon sprach, dass klare Führung einem Kreis von innen nach außen folgt? Wollt ihr nun eine Antwort auf die Frage finden, ob und wie ihr euer virtuelles Team nach den Zeiten der Ausgangsbeschränkung aufrechterhalten sollt bzw. könnt, helfen euch auch wieder Fragen, die ihr zuerst euch selbst, dann eurem Team und zum Schluss eurem Unternehmen stellt:

  • Wie sehe ich das ganz persönlich? Was habe ich über mich gelernt? Was gibt mir Sicherheit? Welche Routinen brauche ich, welche Freiheiten? Was habe ich Neues über meine Kolleg*innen und Mitarbeiter*innen gelernt?
  • Wer wächst im Homeoffice über sich hinaus und wer braucht das tägliche, persönliche Zusammensein? Wie reflektiert jede*r Einzelne im Team unsere Homeoffice-Zeit?
  • Was tut uns als Team gut, was ist eher hinderlich? Was wollen wir unbedingt behalten? Was wollen wir jetzt in unserer Unternehmenskultur integrieren, was verändern?

Und dann trefft gemeinsam eine Entscheidung. Oft liegt die Wahrheit bekanntlich in der Mitte, d. h. vielleicht übernehmt ihr ja Elemente aus beiden Welten.

Als Team im Homeoffice: Evaluiert eure Erfahrungen

Präsentiert der Unternehmensführung eure Ergebnisse und tauscht euch im Unternehmen und auch mit anderen Unternehmen über eure Erfahrungen aus. Ich bin mir sicher, dass wir alle unsere Kolleg*innen noch einmal neu kennengelernt, dass uns bestimmte Aspekte erstaunt und wir alle eine Menge über uns und unseren Umgang miteinander gelernt haben. Auch, wenn uns das auf den ersten Blick vielleicht nicht bewusst ist. Aber es ist da und es wird unsere zukünftige Art zu arbeiten stark beeinflussen. Davon bin ich überzeugt.

Eigentlich soll meine Serie zum virtuellen Arbeiten hier enden und ich bin gespannt auf euer Feedback.

  • Welche Aspekte habe ich vielleicht übersehen oder vergessen?
  • Wie sind eure Erfahrungen nach einigen Wochen im Homeoffice?
  • Was hat euch vielleicht überrascht, beflügelt oder enttäuscht?
  • Welches Thema möchtet ihr gerne noch tiefergehend beleuchtet haben?
  • Welche Fragen sind offengeblieben?

Lasst mich teilhaben und teilt euer Feedback in den Kommentaren oder schreibt mir eine persönliche E-Mail.

Hier nochmal alle Artikel dieser Serie im Überblick:

  1. Führung im Homeoffice: Wie führe ich jetzt mein Team?
  2. Führung im Homeoffice: Was sind die ersten Schritte, die ich gehen muss, wenn ich ein Team virtuell führe?
  3. Führung im Homeoffice: Wie binde ich alle Mitarbeiter*in ein und lasse niemanden zurück?
  4. Führung im Homeoffice: Wollen wir ein virtuelles Team bleiben oder gehen wir zurück zu „business as usual“?

Ihr findet sie außerdem auf Instagram, LinkedIn und Facebook und könnt auch gerne dort mitdiskutieren.

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