Das Eisenhower Prinzip - Bring Ordnung in dein Aufgaben-Chaos

Das Eisenhower-Prinzip – So bringst du Ordnung ins Aufgaben-Chaos

Kennt ihr Dwight D. Eisenhower? Ja, das war ein US-amerikanischer General im Zweiten Weltkrieg und späterer US-Präsident. Er hat uns eine Menge kriegerische Zitate hinterlassen, aber vor allem eine nach ihm benannte Methode des Aufgaben-Management – das Eisenhower-Prinzip.

Was genau das Eisenhower-Prinzip ist, erfahrt ihr in diesem Artikel. Ich habe das Ganze aber auch nochmal in diesem Video erklärt:

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Worum geht es beim Eisenhower-Prinzip?

Beim Eisenhower-Prinzip geht es darum, zu unterscheiden, was wirklich unbedingt du selbst erledigen musst und wann du das tun solltest.

Eigentlich ist das Prinzip von Herrn Eisenhower sehr simpel. Wenn dich deine „to do“-Liste mal wieder zu erschlagen droht, nimmst du dir alle deine Aufgaben, eine nach der anderen vor und fragst dich bei jeder: Ist diese Aufgabe wirklich dringend? Und ist sie wirklich wichtig? Du hast vier Ergebnisvarianten:

  • Wichtig und dringend – An diesen Aufgaben geht kein Weg vorbei, das musst du selbst erledigen, und zwar sofort.
  • Wichtig, aber nicht dringend – Auch hier musst du selbst ran, allerdings nicht sofort. Terminiere diese Aufgaben und blocke dir Zeit dafür in deinem Kalender.
  • Nicht wichtig, aber dringend – Diese Aufgaben müssen sofort erledigt werden, aber eben nicht zwingend von dir. Delegieren heißt das Zauberwort.
  • Nicht wichtig, nicht dringend – Das ist die einfachste Aufgabe, ab in den Papierkorb damit.

Ich vermute mal, die eigentlich größte Herausforderung liegt jetzt darin, wirklich noch einmal zu hinterfragen, was WICHTIG bedeutet. Was ist wirklich WICHTIG? Wenn deine Zeit knapp ist, hilft oft die Fragestellung, was schlimmstenfalls passieren würde, wenn du diese Aufgabe nicht persönlich erledigst. Und was schlimmstenfalls passieren würde, wenn niemand diese Aufgabe erledigt. Das relativiert vieles, oder?

Mir ist dann auch immer das Pareto-Prinzip ein Trost, das aussagt, dass 80 % der Ergebnisse mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden. Und die verbleibenden 20 % der Ergebnisse mit 80 % des Gesamtaufwandes die quantitativ meiste Arbeit erfordern.

Oder auch: Done is better than perfect.

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